http://www.webagency.de/infopool/marketing/profess-webdesign.htm 16. Dezember 2017
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Professionelles Webdesign - was sollte ich beachten?

Viele Unternehmen haben längst die Zeichen der Zeit erkannt und präsentieren sich selbst im Internet. Ohne Zweifel können sie damit die Attraktivität Ihres Unternehmens erhöhen und neue Märkte erschließen. Sie besitzen die Möglichkeit, ihre Informationen, Leistungen und Produkte einem großem Nutzerkreis allzeit und aktuell verfügbar zu machen sowie mit Ihren Kunden und Lieferanten auf direkte und unkomplizierte Weise in Kontakt zu treten.

Eine Website zu erstellen ist dank vielfältiger Software-Angebote keine schwierige Aufgabe mehr. Doch nicht jede Website erfüllt die wichtigsten Voraussetzungen. Viele wirken unübersichtlich und überfrachtet, die Ladezeiten sind zu lang oder der Besucher wird gezwungen, bestimmte Technologien (wie Java oder Flash) zu nutzen. Auch eine zu komplizierte oder uneinheitliche Navigation kann den Besucher leicht abschrecken.
Traurige Konsequenz
: es wurde viel Zeit und Geld investiert, doch die Kunden nutzen den neuen Service nicht oder nur unzureichend, Neukunden werden nicht gewonnen. Die schlechte Internetpräsenz hat schlimmstenfalls sogar negative Auswirkungen auf das Unternehmen selbst. Daher: Wer aus einem Erstbesucher einen treuen Kunden machen will, muss wissen, worauf es ankommt.

Was erwartet der Nutzer?

Eine gute Website muss vor allem eines gewährleisten: der Besucher findet sich darin zurecht und erhält die von ihm gewünschten Informationen. Doch jeder Besucher hat andere Vorkenntnisse, Erwartungen, Vorgehensweisen, technische Voraussetzungen und dergleichen mehr. Es ist daher wichtig, die Seite vor allem aus Besuchersicht zu gestalten. Surfer erwarten unter anderem folgende Merkmale von einer Website:
  • Einfache, übersichtliche Navigation
  • Aktuelle und verständliche Informationen
  • Kompetente Suchfunktion
  • Inhaltliche Kompetenz
  • Attraktive Gestaltung
  • Schnelle Dialogmöglichkeit
Was Surfer dagegen an einer Website unter anderem gar nicht mögen:
  • Unübersichtlichkeit
  • Geringer oder inkompetenter Informationsgehalt
  • Falsche Versprechungen
  • Keine Reaktion auf Anfragen und Emails

Was also zeichnet gutes Webdesign aus?

Nachfolgend haben wir für Sie einige Punkte zusammengestellt, die Sie bei der Erstellung einer Website unbedingt beachten sollten.
Mit Inhalten starten
Einer der größten und nachhaltigsten Fehler, den ein Unternehmen beim Debüt im Internet machen kann, ist ein zu früher Start. Halbfertige Angebote, die durch eine Menge von "Baustellenschildern" oder Hinweisen wie "Hier erscheint bald..." glänzen, vertreiben jeden interessierten Besucher auf ewig.

Tipp: Ist der Inhalt noch zu dürftig, warten Sie lieber noch einige Tage oder Wochen, bevor Sie Ihre neue Website der Öffentlichkeit präsentieren.
Browser-Unabhängigkeit
Gestalten Sie Ihre Website allgemeinverträglich, setzen Sie keine definierte Hard- oder Software voraus. Nicht jeder Besucher hat den gleichen Browser - was im Microsoft Internet Explorer gelungen aussieht, kann im Netscape Navigator (oder einem anderen Browser) schrecklich verstümmelt sein. Verwenden Sie Standards, die nicht an einen bestimmten Browsertyp gebunden sind, das gilt besonders für JavaScripts, eine der häufigsten Fehlerquellen.

Tipp: Testen Sie die Website an mehreren Browsern oder arbeiten Sie mit Browser-Abfragen im Hintergrund.
Bildschirmauflösung
Gehen Sie davon aus, dass nicht jeder Besucher mindestens einen 17" Monitor besitzt. Lassen Sie für Auflösungen ab 800*600 einen Scrollbalken zu, achten Sie aber darauf, dass möglichst nicht horizontal gescrollt werden muss.

Tipp: Konzipieren Sie ein universelles Layout, das bei unterschiedlichen Bildschirmauflösungen korrekt dargestellt wird und testen Sie dieses auch mit der jeweiligen Bildschirmeinstellung.
Navigation
Ganz wichtig: der Besucher muss sich zurechtfinden können, die Website sollte daher gut strukturiert sein. Links und Buttons müssen klar erkennbar und aussagekräftig bezeichnet sein. Gestalten Sie die Navigation einheitlich, verwenden Sie stets die gleichen Buttons an der gleichen Position, stilisierte Icons prägen sich dem Besucher am schnellsten ein. Von jeder Seite aus sollte ein Link zurück auf die Startseite möglich sein. Bei umfangreichen Websites ist es wichtig, dem Besucher mit einer Überschrift anzuzeigen, wo er sich im Moment befindet. Werden Bilder oder Image-Maps zur Navigation verwendet, müssen diese alternativ (ALT-Tag) mit einem Text versehen werden, denn manche Besucher schalten die Grafikanzeige aus. Machen Sie die Navigation nicht von Javascript abhängig, bieten Sie Alternativen.
Auch wichtig: überfrachten Sie die Startseite nicht mit Auswahlmöglichkeiten, fünf bis sieben Oberpunkte, die übersichtlich präsentiert werden, reichen aus, dabei sollten die wichtigsten Dinge direkt von der Startseite aus erreichbar sein. Legen Sie andererseits aber auch nicht zu viele Verzeichnisebenen an, je mehr Klicks notwendig sind, um ans Ziel gelangen, desto weniger Surfer kommen an. Überprüfen Sie alle Links auf Funktionalität, setzen Sie keine Links auf Seiten, die noch nichts enthalten, nicht weiterführen (Scheinlinks) oder gar in einer Fehlermeldung enden.

Tipp: Bieten Sie dem Besucher ein Inhaltsverzeichnis, eine Suchfunktion oder eine Sitemap zur leichteren Orientierung an.
Die Startseite (Homepage)
Die Startseite sollte sofort erkennen lassen worum es geht, sie dient nicht der Begrüßung ("Willkommen auf unseren Seiten") sondern der Orientierung darüber, wer Sie sind und was Sie dem Besucher bieten. Die Startseite sollte sich nicht zu stark von den nachfolgenden Seiten der Website unterscheiden, das betrifft insbesondere die Navigation. Setzen Sie die wichtigsten Dinge nach oben (sichtbarer Teil des Bildschirm) und achten Sie auch auf einen aussagefähigen Seitentitel, denn meist ist es die Startseite, die gebookmarkt wird. Nützlich ist auch eine Hilfeseite für Erstbesucher. Das Wichtigste (dazu gehören auch Daten wie Adresse oder Telefonnummer) sollte zuerst erscheinen, setzen Sie also solche Informationen nicht erst an das Seitenende.
Grafische Gestaltung
Das Design sollte möglichst einfach gehalten werden, überladen Sie es nicht. Stimmen Sie alles aufeinander ab und halten Sie die Gestaltung möglichst konsistent über viele Seiten hinweg durch, um dem Besucher einen roten Faden in die Hand zu geben. Achten Sie darauf, dass alle verwendeten Grafiken auch vorhanden, professionell gestaltet und (bei Verwendung von Image-Maps) richtig referenziert sind. Vermeiden Sie überflüssige Animationen, diese üben eine Alarmfunktion auf das zentrale Gesichtsfeld aus und stören die Informationsaufnahme. Werden Grafiken zur Navigation verwendet, müssen diese alternativ (ALT-Tag) mit einem Text versehen werden (hat der Besucher die Grafikanzeige ausgeschaltet, sperren Sie ihn sonst von der weiteren Benutzung Ihrer Seite aus). Zur Darstellung umfangreicher Grafiken verwenden Sie am besten Thumbnails, die bei Bedarf vergrößert werden können. Verstecken Sie Kontaktadressen, Telefon- und Faxnummern nicht in Grafiken, denn diese werden nicht immer angezeigt, oftmals nicht mit ausgedruckt und praktisch nie mit abgespeichert. Vorsicht bei "geklauten" Grafiken, diese könnten durch Copyright geschützt sein.

Tipp: Laden Sie Grafiken bereits vorher (der Browser verwahrt einmal geladene Dateien, gleich ob Grafik, Bild oder Applet, im Festplatten-Cache). Dazu geben Sie einfach die Bildgröße mit width="1" height="1" an, den eventuell entstehenden kleinen Punkt können Sie am Seitenende geschickt verstecken. Das funktioniert am besten, wenn Sie die Seite, die der Besucher anklicken wird, vorhersagen können, zum Beispiel bei Seiten, die nach dem Ausfüllen eines Formulars erscheinen.
Farben und Schriften
Schriften werden nur auf den Rechnern dargestellt, auf denen sie installiert sind; vermeiden Sie daher exotische Schriften. Achten Sie auf die Schriftgrösse, eine Windows 12-Punkt Schrift wird auf einem Mac etwa 2 Punkt kleiner angezeigt. Lassen Sie den Text nicht über die gesamte Bildschirmbreite laufen, sondern setzen Sie ihn in eine unsichtbare Tabelle (400 Pixel sollten genügen). Ständig wechselnde Textfarben, häufige Verwendung von Grossbuchstaben, Textauszeichnungen oder blinkenden Texten lassen den Besucher bald entnervt aufgeben. Achten Sie auch auf einen guten Kontrast zum Hintergrund. Lassen Sie die Rechtschreibung nicht außer acht und denken Sie daran, Sonderzeichen und Umlaute zu kodieren. Das Attribut Unterstreichen sollte für nur Links reserviert sein, sonst entstehen Scheinlinks.

Tipp: Bei längeren Texten sollten Sie immer auch eine Version zum Drucken anbieten.
Hyperlinks
Achten Sie darauf, dass alle angebotenen Links funktionieren. Interne oder externe Verweise sollten erst am Seitenende als weiterführende Links angeboten werden, denn stehen sie mitten im Text, laden sie den Besucher zum Verlassen der Site ein. Geben Sie dem Besucher die Möglichkeit zu erkennen, welche Links er schon besucht hat, indem Sie diese von den anderen farblich unterscheiden. Links sollen nur die prägnantesten Wörter markieren und möglichst keine Textumbrüche enthalten. Externe Links (zu anderen Websiten) sollten in einem separaten Fenster geöffneten werden, auf keinen Fall im Frame der eigenen Website.

Tipp: Beenden Sie jede Seite mit einem festen Schema (z.B. farblich hervorgehobener Kasten), in welchem Sie dem Besucher eine Entscheidung über das Weitersurfen bieten (verwandte Themen, Link zum Shop, Navigationslinks,...).
Ladezeit
Vermeiden Sie lange Ladezeiten. Die meisten Surfer wandern ab, sobald sie mehr als acht Sekunden auf das Laden einer Seite warten müssen. Sorgen Sie dafür, dass der Text vor den Bildern angezeigt wird. Tabellen werden erst dargestellt, nachdem der gesamte Tabelleninhalt geladen wurde, teilen Sie deshalb große Tabellen in mehrere kleinere. Vermeiden Sie möglichst auch extrem lange Seiten, unterteilen Sie diese lieber angemessen in mehrere Kapitel.

Tipp: Lädt Ihre Website sehr lange, untersuchen Sie sie auf folgende mögliche Ursachen:
  • Aufgeblähter Quellcode. Hier wimmelt es nur so von Kommentaren, Leerzeichen, Leerzeilen und nicht benötigten Tags.
  • Menüleisten mit mehreren Dutzend Grafiken
  • Massiver Javascript-Einsatz
  • Unnötige Font-Tags, die in einem externen Stylesheet besser aufgehoben wären
  • Inflationärer Gebrauch von Meta-Tags, die mehr Informationen enthalten als die sichtbare Seite selbst, die Suchmaschinen so aber nicht verarbeiten können
  • Exzessiver Gebrauch von überlangen absoluten URLs
  • Scheinbar extrem genaues Layout unter Einsatz zahlreicher BlindGIFs
Pflege der Website
Pflegen Sie Ihre Seiten regelmäßig, Aktualität ist im Internet besonders wichtig. Nehmen Sie die Beantwortung von Anfragen und E-Mails unbedingt ernst, ein verärgerter Besucher kommt mit Sicherheit nicht wieder. Bieten Sie Ihren Besuchern besondere Service-Leistungen an wie zum Beispiel einen Newsletter (den Sie dann natürlich auch pflegen). Sollten Sie mit Ihrer Website umziehen, hinterlassen Sie unbedingt einen Hinweis und einen Link auf die neue Seite.

Tipp: Nutzen Sie ein Content Management System, um Ihre Seiten zu aktualisieren. So sind Sie in der Lage, Ihre Inhalte unabhängig vom Layout und ohne Programmierkenntnisse einzupflegen und zu verwalten.

Einige interessante Seiten, die sich mit diesem Thema befassen:

  • http://www.ideenreich.com/
    Das Online-Magazin Dr. Web bietet Tipps und Tricks für Web-Design, HTML, Programmierung und die Realisierung von Internetauftritten. Dazu kann man einen interessanten kostenlosen Newsletter mit Tipps, News und guten Links anfordern.

  • http://www.kommdesign.de/
    Dr. rer. nat. Thomas Wirth, freiberuflich tätig als Berater / Trainer / Autor, beschäftigt sich mit Psychologie, Ergonomie und Kommunikation im Internet.

  • http://www.karzauninkat.com/Goldhtml/
    Stefan Karzauninkat stellt mit seinen "Regeln für schlechtes HTML" auf amüsante Weise dar, wie man nicht publizieren sollte.

  • http://www.starhtml.de
    StarHTML ist ein einsteigerfreundlicher HTML-Kurs mit zahlreichen Tipps und Tricks (auch zum Downloaden). Das Online-Forum bietet unter anderem Artikel zu aktuellen Entwicklungen im PC- und Internet-Bereich.

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